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wir jungen schwaben dürfen jetzt nicht nach-
lassen was das verfassen ungegenständlicher lyrik betrifft.
geislinger handschrift. der ganze bastarda / hybrida – kom-
plex. codex in protz – duodez. postpost sei zeitlich dessen
ort/ streng frei dabei die machenschaft. wie sie reichlich

rasch abschlafft. dies alles so satt haben. endgültig ab-
schwaben, anfranken. wo die wilden kerle dichten. blut-
axtgeschichten.holzfällerhemd.in dem man auch pro-
blemzeilen stemmt. einzige bringschuld geduld. schon
folgt ein einschub der lullt: wertheim am main im ´79er-

jahr. erwähne statt haupthaar die mähne / was an der wand
stand: >setze gern! drucke sehr! binde junge bändchen FA-
DEN!< gefolgt von kampfgewicht und nummer. dieses an-
gebot wurde nur einmal erteilt. chance enteilt. erträglicher
kummer. was blieb war relationistischer hunger. vorsätz-

lich NACH! und so wird er gestillt: keilscheit verhält sich
großgeschaidt wie amberg zu bamberg zu fürth. Dann käme
cham. brennende scham. im innern fletscht zwanghaft ein
schrecklicher schneck. doch auch so kommt man lyrisch
vom fleck. alles hat platz im gehäuse: seuseexzerpt. spät-

herbst in zerbst. lachmanns handschriftenreise. in kempten
verlangt er die akten. lebenslang jagd nach ästhetischen
fakten. die könnten trügen. weniger dichten als pflügen.
abschließend vielleicht adelungs berühmtes über gabelung:
>kommst du an eine – dann nimm sie!< das sollte genügen

aus: "fachsprachen XIX" 2003